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Alle Obwaldner Gemeinden bleiben Energiestädte

Obwalden, 28.04.2016

     

Die sieben Obwaldner Gemeinden sind als Energiestädte rezertifiziert worden. Die Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und die Energiefachstelle des Kantons Obwalden sind bestrebt, Herausforderungen im Energiebereich künftig vermehrt gemeinsam anzugehen. Dafür wurde unter dem Motto «Nachhaltig vorwärts» eine Kooperation im Energiebereich etabliert.

     

Die sieben Obwaldner Gemeinden haben die Wichtigkeit des Themas Energie frühzeitig erkannt und bemühen sich aktiv, ihren energiepolitischen Handlungsspielraum auszunutzen. Dafür wurden sie 2011 ausgezeichnet, indem allen das Qualitätslabel „Energiestadt“ verliehen worden ist. Dieses Label ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. 

Im Rahmen einer Ende 2015 durchgeführten Re-Auditierung hat der Trägerverein Energiestadt festgestellt, dass sämtliche Obwaldner Gemeinden die hohen Anforderungskriterien des Labels weiterhin erfüllen. Aus diesem Grund fand am 28. April 2016 ab 19.30 Uhr im Kursaal Engelberg eine öffentliche Feier statt, bei dem die erneuerten Qualitätslabel den Gemeinden übergeben wurden.

Mit dem Ziel, zukünftige Herausforderungen im Energiebereich vereint und gestärkt angehen zu können, haben die Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und der Kanton Obwalden bereits im März 2015 eine Vereinbarung unterzeichnet. Dadurch sollen vorhandene Synergien künftig noch besser genutzt werden können. Nachfolgend fünf Beispiele von bereits abgeschlossenen, aktuellen und anstehenden Projekten, die gemeinsam bewältigt werden sollen:

  • Bis 2019 wollen die Obwaldner Energiestädte die nachhaltige Mobilität massiv fördern. 
     
  • Im Oktober 2015 erarbeitete die Energieregion Obwalden ein Konzept zur Finanzierung von Solartankstellen.
     
  • Im März 2015 startete Obwalden das Förderprogramm «Nachhaltig vorwärts». Hauseigentümer bekommen bis zu 500 Franken, wenn sie energiefressende Umwälzpumpen durch sparsamere ersetzen oder 1000 Franken wenn sie Elektroboiler durch Wärmepumpenboiler ersetzen. Das Programm wurde durch proKilowatt unterstützt und lief bis Ende 2016. 
     
  • Im März 2014 erhielten alle Hauseigentümer im Kanton Obwalden das Angebot, ihre Heizung für nur 50 Franken überprüfen zu lassen. Rund 200 Eigentümer machten davon Gebrauch. Indem sie anschliessend die Einstellung ihrer Heizung änderten, konnten sie bis zu 20% der Heizkosten einsparen.

 

       

Die Gemeindevertreter anlässlich der Labelübergabe (v.l.n.r.): Gemeinderat Beat Odermatt, Sarnen, Gemeindepräsident André Windlin-von Ah, Kerns, Gemeinderat Pius Rüttimann, Sachseln, Gemeinderat Thomas Küchler, Alpnach, Gemeinderat Kurt Keller, Giswil, Gemeinderat Daniel Ming, Lungern, Gemeinderat Robert Hurschler, Engelberg.